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Was kostet eine Leckortung? Diese Faktoren bestimmen den Aufwand

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Was eine Leckortung kostet, lässt sich nicht pauschal beziffern, der Preis richtet sich nach dem Aufwand. Entscheidend sind die Lage des Lecks, die Zugänglichkeit der Leitung und die Messverfahren, die nötig sind. Bei einem versicherten Leitungswasserschaden trägt die Kosten in der Regel die Wohngebäudeversicherung.

Wir nennen auf dieser Seite bewusst keine Preisliste. Zwei Lecks sehen selten gleich aus, und eine Zahl, die für den einen Fall stimmt, führt im nächsten in die Irre. Belastbar wird der Preis erst, wenn die Situation kurz eingeschätzt ist. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot, mit dem Sie auch gegenüber Ihrer Versicherung planen können.

Warum es keinen sinnvollen Pauschalpreis gibt

Eine Leckortung ist Suchen, kein Standardprodukt. Ob das Wasser aus einer Frischwasserleitung unter dem Estrich austritt, aus einer Heizungsleitung in der Wand oder aus einer undichten Abflussleitung im Bad, macht für den Aufwand einen erheblichen Unterschied. Genauso wichtig ist, wie groß der Bereich ist, der eingegrenzt werden muss. Ein feuchter Fleck an einer bekannten Stelle ist schneller geklärt als eine durchfeuchtete Wand, bei der die Quelle mehrere Meter entfernt liegen kann.

Wer Ihnen ohne Kenntnis der Lage eine feste Zahl nennt, kalkuliert entweder großzügig nach oben oder muss später nachfordern. Beides hilft Ihnen nicht weiter, wenn die Versicherung mitliest.

Diese Faktoren bestimmen den Aufwand

In der Praxis entscheiden vor allem sechs Punkte darüber, wie aufwendig eine Ortung wird.

Art der betroffenen Leitung. Druckführende Frischwasser- und Heizungsleitungen lassen sich oft akustisch oder über Druckprüfungen eingrenzen. Drucklose Abwasserleitungen erfordern andere Verfahren, etwa eine Kamerabefahrung oder den Einsatz von Nebel.

Zugänglichkeit. Eine Leitung im Vorwandelement ist schneller erreichbar als eine Leitung unter einem gefliesten Estrich oder in einer gedämmten Bodenplatte.

Gebäudeart und Baujahr. Im Altbau liegen Leitungen häufig undokumentiert, verzogen oder mehrfach geändert. Im Neubau existieren oft Pläne, die die Suche deutlich verkürzen.

Größe des Suchbereichs. Je weiter sich die Feuchtigkeit bereits verteilt hat, desto mehr Messpunkte sind nötig, um die Quelle sauber einzugrenzen.

Verhalten des Lecks. Ein dauerhaft austretendes Leck ist leichter zu orten als eines, das nur bei bestimmter Nutzung auftritt, etwa nur beim Duschen oder nur bei laufender Heizung.

Dringlichkeit. Ein Einsatz im 24-Stunden-Notdienst außerhalb der regulären Zeiten wird anders kalkuliert als ein planbarer Termin.

Welche Messverfahren zum Einsatz kommen

Der Aufwand hängt auch davon ab, wie viele Verfahren kombiniert werden müssen. Die akustische und elektroakustische Ortung macht das Geräusch austretenden Wassers hörbar und ist bei druckführenden Leitungen oft der erste Schritt. Die Thermografie zeigt Temperaturunterschiede an der Oberfläche und eignet sich besonders bei Heizungsleitungen und Fußbodenheizungen. Die Ultraschallortung erfasst Frequenzen, die für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind. Dazu kommen Feuchtemessungen, Druckprüfungen und bei schwierigen Fällen Tracergas, das über die Leitung eingeleitet wird und an der undichten Stelle austritt.

Fast alle diese Verfahren arbeiten zerstörungsfrei. Das ist nicht nur schonender, es ist meist auch der günstigere Weg, weil dort geöffnet wird, wo das Leck sitzt, und nicht dort, wo man es vermutet. Mehr zum Ablauf finden Sie auf unserer Seite zur Leckageortung.

Wer die Kosten der Ortung übernimmt

Für die meisten Betroffenen ist das die eigentlich wichtige Frage. Liegt ein versicherter Leitungswasserschaden vor, gehört die Leckortung in der Regel zur Schadenermittlung und wird von der Wohngebäudeversicherung getragen. Die Ortung ist die Voraussetzung dafür, den Schaden überhaupt beheben zu können, entsprechend wird sie meist mit reguliert.

Anders liegt es, wenn sich herausstellt, dass gar kein versicherter Schaden vorliegt, etwa bei Feuchtigkeit von außen oder bei Kondensat. Dann können die Ortungskosten beim Eigentümer bleiben. Welche Police in welchem Fall greift, haben wir im Beitrag Wer zahlt bei Wasserschaden aufgeschlüsselt. Die Zuständigkeiten in der Mietwohnung finden Sie unter Wasserschaden in der Mietwohnung.

Ein praktischer Hinweis: Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung, bevor Sie beauftragen, und lassen Sie sich eine Schadennummer geben. Das erspart spätere Diskussionen darüber, ob die Ortung abgestimmt war.

Ortung, Reparatur und Trocknung sind drei verschiedene Posten

Ein häufiges Missverständnis: Die Leckortung ist nur der erste Schritt. Sie sagt Ihnen, wo das Wasser austritt. Damit ist der Schaden noch nicht behoben. Danach folgen in der Regel die Reparatur der undichten Stelle, die technische Trocknung der durchfeuchteten Bauteile und je nach Ausmaß die Wasserschadensanierung mit Wiederherstellung von Estrich, Putz und Belägen.

Wenn Sie Angebote vergleichen, achten Sie darauf, welche dieser Posten enthalten sind. Eine niedrige Zahl für die reine Ortung sagt wenig darüber aus, was der Gesamtschaden am Ende kostet.

So kommen Sie zu einem belastbaren Angebot

Der schnellste Weg zu einer verlässlichen Einschätzung ist ein kurzes Gespräch mit ein paar konkreten Angaben: seit wann die Feuchtigkeit auftritt, wo genau sie sichtbar ist, ob der Wasserzähler bei geschlossenen Entnahmestellen weiterläuft, um welchen Gebäudetyp es sich handelt und ob die Versicherung bereits informiert ist. Damit lässt sich der wahrscheinliche Aufwand meist gut eingrenzen.

Lassen Sie sich das Ergebnis schriftlich geben. Wir dokumentieren Messwerte und Ortungsergebnis ohnehin, siehe Schadendokumentation, weil die Versicherung diese Unterlagen für die Regulierung benötigt.

Was die Kosten unnötig nach oben treibt

Drei Dinge machen einen Wasserschaden regelmäßig teurer, als er sein müsste. Erstens Abwarten: Feuchtigkeit wandert, und je größer der durchfeuchtete Bereich wird, desto aufwendiger werden Ortung, Trocknung und Wiederherstellung. Zweitens eigenmächtiges Aufstemmen auf Verdacht, das im schlechtesten Fall an der falschen Stelle öffnet und zusätzlich wiederhergestellt werden muss. Drittens eine zu spät begonnene Trocknung, weil dann Schimmel hinzukommt und aus einem Trocknungsfall ein Sanierungsfall wird.

Was in den ersten Stunden wirklich hilft, steht in unserer Übersicht Wasserschaden, was tun.

Häufige Fragen

Übernimmt die Versicherung die Kosten der Leckortung?

Bei einem versicherten Leitungswasserschaden gehört die Ortung in aller Regel zur Schadenermittlung und wird von der Wohngebäudeversicherung getragen. Klären Sie das vor der Beauftragung mit Ihrem Versicherer und lassen Sie sich eine Schadennummer geben.

Was kostet eine Leckortung bei ROHTEC konkret?

Einen Pauschalpreis nennen wir bewusst nicht, weil er in den meisten Fällen falsch wäre. Nach einer kurzen Einschätzung der Situation erhalten Sie ein schriftliches Angebot, das den tatsächlichen Aufwand abbildet und mit dem Sie auch gegenüber Ihrer Versicherung planen können.

Muss dafür die Wand aufgestemmt werden?

In den meisten Fällen nicht. Moderne Ortungsverfahren arbeiten zerstörungsfrei, das Leck wird von außen eingegrenzt. Geöffnet wird erst gezielt an der Stelle, an der das Leck tatsächlich sitzt, das spart Wiederherstellungskosten.

Wie lange dauert eine Leckortung?

Viele Ortungen sind an einem Termin abgeschlossen. Länger dauert es, wenn die Leitung schlecht zugänglich ist, mehrere Verfahren kombiniert werden müssen oder der Wasseraustritt nur zeitweise auftritt.

Was passiert, wenn kein Leck gefunden wird?

Auch ein Ausschluss ist ein Ergebnis. Zeigt die Messung, dass keine Leitung undicht ist, hat die Feuchtigkeit eine andere Ursache, etwa eindringendes Wasser von außen oder Kondensat. Sie erhalten die Messergebnisse dokumentiert und wissen, wo Sie weitersuchen müssen.

Leckortung im Rhein-Main-Gebiet

ROHTEC ist TÜV-Rheinland-zertifizierter Fachbetrieb für Leckortung und Wasserschadensanierung im Rhein-Main-Gebiet. Wir orten zerstörungsfrei, dokumentieren die Ergebnisse versicherungsfest und benennen den Aufwand, bevor wir anfangen. Im 24-Stunden-Notdienst erreichen Sie uns unter 06181 9838167 oder über unser Kontaktformular.

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